Hochhausrahmenplan Düsseldorf

Hintergrund

Düsseldorf kann auf eine große Tradition beim Bau von Hochhäusern zurückblicken. Hier sind insbesondere das Wilhelm-Marx-Haus, das Mannesmannhochhaus oder das Dreischeibenhaus zu nennen, die sowohl national wie international Beachtung gefunden haben. Um die Entwicklung von Hochhäusern im Stadtgebiet planerisch vorzudenken wurden in der Vergangenheit bereits entsprechende Konzepte durch das Stadtplanungsamt erarbeitet, zuletzt in Form des Rahmenplans „Hochhausentwicklung in Düsseldorf“. Dieser wurde durch den APS im Jahr 2004 beschlossen.

Vor dem Hintergrund einer stetig ansteigenden Zahl von Hochhausprojekten und sich verändernden Rahmenbedingungen – u.a. auch Wohn- statt nur Bürohochhäusern – und angesichts der kritischen Diskussionen in der Bürgerschaft bei Einzelprojekten besteht die Notwendigkeit, die Thematik der Hochhausentwicklung vertieft zu betrachten. Es gilt zu prüfen, wie auf diese Trends reagiert werden kann, um den Prozess der Hochhausentwicklung in Düsseldorf auch zukünftig angemessen zu steuern.

Ziel

  • Düsseldorf verändert sich und erlebt den Trend zum Hochhaus, wie andere Metropolen auch. Der Immobilienmarkt zeigt insofern eine besondere Dynamik, die sich auch in zahlreichen neu­en Hochhausprojekten und Ideen für weitere Standorte zeigt. Diese Dynamik im Sinne einer zeitgemäßen Stadtentwicklungsstrategie zu steuern, ist ein Ziel des neuen Hochhausrahmen­plans (HRP)
  • Aus gesellschaftlicher Perspektive sind die Themen Nachhaltigkeit, Wohnen und durch- mischte Quartiere zu zentralen Aufgaben einer zukunftsgerichteten Stadtentwicklung gewor­den. Dies ist auch für die Entwicklung neuer Hochhausstandorte zu beachten.
  •  Der Hochhausbeirat als die Politik und die Verwaltung beratendes Gremium gibt sich mit dem Hochhausrahmenplan eine eigene, gemeinsame Arbeitsgrundlage für die strukturierte Beratung neuer Projekte.
  • In erster Linie soll der Rahmenplan das Instrument des Beirates sein, der wiederum die Politik berät. Auch die immobilienwirtschaftlichen Akteure neuer Hochhausprojekte sollen trans­parente Kriterien erhalten, um ihre Ideen in den gesamtstädtischen Kontext einordnen zu können. Dies gilt sowohl für die Eignung eines Standortes/ Kontextes als für die architektoni­schen und städtebaulichen Qualitäten neuer Entwürfe.
  • Der Hochhausbeirat als die Politik und das Investment beratendes Gremium gibt sich mit dem Hochhausrahmenplan eine eigene, gemeinsame Arbeitsgrundlage für die strukturierte Beratung der Projekte.
  • Der neue Hochhausrahmenplan entsteht in Abstimmung mit parallelen Prozessen der Stadt- entwicklung, wie Raumwerk D, Mobilitätsplan D, etc.

Leitlinien für eine nachhaltige und kontextuelle Hochhausentwicklung
Das Hochhausrahmenplan - Symposium als Dialog mit der Stadtgesellschaft


Das Auftaktsymposium im September 2018 war eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem BDA Düsseldorf für Bürgerschaft, Fachöffentlichkeit, Planer und Planerinnen sowie Verbände der Immobilienbranche, um in einen Dialog zur nachhaltigen und zukunftsgerichteten Entwicklung von Hochhausprojekten einzusteigen. Dies geschah sowohl mit Blick auf Stadtentwicklungsprozesse wie dem Raumwerk D als auch mit Blick auf zahlreiche aktuelle Hochhausvorhaben. Im Symposium sind erste Ideen für die thematische Schwerpunktsetzung dieses Hochhausrahmenplanes entstanden.
Die Ergebnisse des Symposiums zu den Themen Nachhaltigkeit, Typologien, Ökonomie, Prozess und Partizipation bilden die Grundlage für die Entwicklung der Leitlinien und beför- derten die Gründung des Hochhausbeirats.

Detaillierte Informationen über die Leitlinien finden Sie hier.

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