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Die Königsallee heute und morgen

Anlieger- und Bürgerbeteiligung

 

Kaum eine andere Straße unserer Stadt, sieht sich in den kommenden Jahren mit mehr Veränderung konfrontiert als die Königsallee: große Bauprojekte, Wegzug der Banken, sich ändernde Einkaufsgewohnheiten, neue Erwartungen an innerstädtische Angebote, Mobilitätswende und Nachhaltigkeit. Diese und ähnliche Aspekte werden die Düsseldorfer Straßen im Allgemeinen und die Kö im Besonderen in den kommenden Jahren begleiteten. Kurz gesagt: Beidseits der Kö ist ein Wandel im Gange!

Angesichts dieses Wandels ist es wichtig, den heutigen Charakter und die Qualitäten der Kö zu sichern sowie gleichzeitig Innovation in Gestalt und Nutzung im Sinne der Zukunftsfähigkeit zu fördern. In Anbetracht der Vielfalt und der hohen Vernetzung der einzelnen Aspekte, hat sich die Landeshauptstadt Düsseldorf dazu entschieden, Zukunftsoptionen auf gesamtstädtischer Ebene in einem dialogischen, mehrstufigen Workshopverfahren zu diskutieren.

So machen Sie mit!


Das Dialogverfahren „Zukunft der Kö“ startete mit einer öffentlichen, digitalen Veranstaltung am Dienstag, 28. September 2021. Dort hatten interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie beteiligte Vertreterinnen und Vertreter der Stadtgesellschaft ein erstes Forum, um sich mit dem Wandel der Banken- und Einkaufsmeile kritisch auseinanderzusetzen. Die Anregungen und Erkenntnisse aus der Auftaktveranstaltung dienten als Grundlage für einen Workshop am 5. Oktober 2021 zu dem Eigentümer*innen, Interessensgruppen, Verbänden, Politik, Investoren und Bürgervertreter*innen eingeladen waren Die Ergebnisse und Lösungsvorschläge aus dem Workshop werden nun ausgewertet und Handlungsempfehlungen und Leitlinien daraus abgeleitet. Diese werden in einer öffentlichen Veranstaltung im November allen Interessierten präsentiert, bevor sie der Politik zur Beschlussfassung vorgelegt und handlungsleitend für Projekte und Maßnahmen werden.




Was ist das Ziel?


Bei der öffentlichen und digitalen Auftaktveranstaltung am 28. September 2021 möchten wir mit Ihnen unter Berücksichtung folgender Fragestellungen in den Dialog gehen:

  • Wie nutzen Sie die Kö heute?
  • Welche Erwartungen und Ideen haben Sie für die Zukunft der Kö?
Ziel des Dialogverfahrens – zu dem Stadtgesellschaft, Anlieger, Investoren, Fachverbände und Interessenvertretungen eingeladen sind ist die gemeinsame Erarbeitung von Leitlinien und Handlungserfordernissen als künftige Grundlage für alle Planungen rund um die Kö.




Gibt es schon erste Erkenntnisse aus dem Prozess?


Aufenthaltsqualität, Herz der Stadt, Luxus, weniger Autos, mehr Gastronomie, Shoppen, Treffpunkt, Eventfläche, Flanieren, Leuchtturm sind nur einige Schlagworte, die die Teilnehmenden bei der Auftaktveranstaltung am 28. September 2021aufgeworfen hatten.

Aus den Ergebnissen der Auftaktveranstaltung leiteten sich die Arbeitsthemen des Workshops am 5. Oktober ab. Einigkeit herrschte hier unter anderem darüber, dass für eine Zukunftsfähigkeit der Kö die vorhandenen Qualitäten und Alleinstellungsmerkmale, z.B. der Kö-Graben und der Baumbestand geschützt und qualifiziert werden müssten. Auch das (Luxus-)Shopping soll als Kernnutzung der Straße erhalten werden, um weiterhin regionales und internationales Publikum anzuziehen. Zudem soll die Kö als Ganzes gesehen werden und die Unterscheidung in Banken- und Einkaufsseite aufgeben werden. Durch den Wegzug der Banken könne die Westseite - vor allem in der Erdgeschosszone - ein ganz neues Bild erhalten. Darüber hinaus soll die Aufenthaltsqualität gestärkt werden. Dies könnte etwa durch ein erweitertes Gastronomieangebot im öffentlichen Raum geschehen. Die größte Kontroverse gab es bei der Aufteilung des Verkehrsraumes: Ein zusätzlicher Radweg ist gewünscht, aber auf welcher Seite? Eine autofreie Kö fand ebenso viele Sympathien wie Befürchtungen, dass Besucher*innen von auswärts wegblieben. Bevor es zu groß angelegten Umbauten käme, könne eine Neuverteilung der Verkehre durch Reallabore getestet werden.





Zukunft der Kö wird aktiv verhandelt

 

Mehr als 140 Interessierte folgten Ende September der Einladung sich mit der Zukunft der Kö in einem gemeinsamen Dialog auseinanderzusetzen. Aus den Ergebnissen der Auftaktveranstaltung leiteten sich die Arbeitsthemen des Workshops ab, der eine Woche später mit etwa 70 Teilnehmenden stattfand. Darunter 15 Bürgervertreter*innen diskutierten Eigentümer*innen und Interessensvertretungen, Projektentwickler und Vertreter*innen der Kommunalpolitik, gemeinsam an drei Thementischen. Die Ergebnisse und Lösungsvorschläge werden nun ausgewertet, um daraus Leitlinien und Handlungsempfehlungen abzuleiten. Diese werden in einer öffentlichen Veranstaltung im November allen Interessierten präsentiert. 

Zeitplan Dialogverfahren